ASW Bundesverband und ASW Norddeutschland machen sich erfolgreich für eine ausgewogene Definition kritischer Infrastruktur stark


Der ASW Bundesverband und die ASW Norddeutschland haben sich bei der Änderung der „BSI-Kritisversorgung“ erfolgreich für eine Anpassung in den Sektoren Transport und Verkehr ausgespro-chen. Die vom Bundeskabinett beschlossene „Erste Verordnung zur Änderung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik – Kritisverordnung“ sieht unter anderem vor, dass nur noch die vier größten deut-schen Verkehrsflughäfen Frankfurt, München, Düsseldorf und Berlin als kritische Infrastruktur eingestuft wer-den. Weiterhin wurden durch Erhöhung der Schwellenwerte nur noch die großen Logistikunternehmen und der öffentliche Personen- und Nahverkehr in Ballungsräumen unter die Verordnung gestellt.
Die ASW Norddeutschland, die für den ASW Bundesverband eine Positionierung erarbeitet hatte, sieht hierin einen Gewinn für die Sicherheit. „Wenn alles und jeder als kritisch eingestuft wird, verliert das Gesetz an Glaubwürdigkeit“, so der Pressesprecher der ASW Norddeutschland, Klaus Kapinos.
Die Verordnung soll noch im Juni 2017 in Kraft treten und ergänzt das Gesetz zur Erhöhung der Sicherheit in-formationstechnischer Systeme (IT Sicherheitsgesetz). Ziel des Gesetzes, das im Juli 2015 in Kraft getreten ist, ist der Schutz kritischer Infrastrukturen vor Cyberangriffen. Schon im Mai 2016 hatte die Bundesregierung Un-ternehmen aus den Bereichen Energie, IT, Telekommunikation, Wasser und Ernährung als kritische Infrastruk-turen, die für das öffentliche Leben wichtig sind, definiert. Für diese galten seitdem die Reglungen der Kritis-verordnung (BSI-KritisV).

Über den ASW Bundesverband
Der ASW Bundesverband vertritt die Interessen der deutschen Wirtschaft in Sicherheitsfragen gegenüber Politik und Medien. Er wird getragen von den deutschen regionalen Sicherheitsverbänden sowie diversen fachspezifischen Bundesverbänden und Fördermitgliedern.

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