DHL eröffnet deutschen und europäischen Unternehmen den Exportmarkt Iran

• DHL Freight stellt Experten-Teams für Iran-Transporte an Gateways in Frankfurt und Istanbul auf

• Logistikexperte reagiert damit auf zunehmende Nachfrage nach zuverlässigen und reibungslosen Transporten in den Iran

DHL Freight, einer der führenden Anbieter von Straßentransporten in Europa, ebnet europäischen Unternehmen den Weg für Exporte in den Iran. Dafür hat DHL Freight in seinen Depots in Frankfurt am Main und Istanbul entsprechende Kompetenzzentren eingerichtet. Als Reaktion auf den Abbau der Wirtschaftssanktionen und die positive wirtschaftliche Entwicklung des iranischen Handels steigt die Nachfrage nach Logistik-Lösungen. Mit wöchentlichen Stückguttransporten und europaweiten Teil- und Komplettladungen unterstützt DHL Freight Unternehmen beim Export ihrer Qualitätswaren in die Region.

„Wir freuen uns sehr über die neuen Möglichkeiten, die uns der iranische Markt bietet. Die jüngsten politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen bringen erhebliche wirtschaftliche Potenziale mit sich. Unsere Kompetenzzentren möchten Unternehmen, die zunehmend neue Handelsbeziehungen mit dem Iran eingehen, mit seiner langjährigen Expertise unterstützen diese Potenziale zu heben“, sagte Amadou Diallo, CEO DHL Freight.

DHL Freight hat hierzu diverse Kernleistungen definiert, wie zum Beispiel wöchentliche Sammelgutabfahrten nach Teheran ab dem Gateway in Frankfurt am Main. Weitere Leistungen sind Gefahrguttransporte, temperaturgeführte Transporte (+2 bis +25 Grad Celsius), Lagerlogistik, Zollabwicklung und die GPS-Überwachung von Waren. Außerdem kann über das DHL Freight-Netzwerk Fracht aus ganz Europa mit dem Ziel Iran abgewickelt werden.

Die deutsch-iranischen Wirtschaftsbeziehungen haben eine lange Historie. Etwa 30 Prozent der industriellen Infrastruktur des Irans stammen aus deutscher Produktion. Durch das Inkrafttreten der internationalen Sanktionen sind die Handelsbeziehungen allerdings seit 2007 rückläufig und haben sich erst 2014 mit einem Handelsvolumen von rund 2,7 Milliarden Euro wieder positiv entwickelt. Allerdings war in 2015 wieder ein Rückgang um 10 Prozent zu verzeichnen[1]. Im Zuge des sogenannten „Joint Comprehensive Plan of Action“, oder auch „Wiener Vereinbarung“ genannt, sollen nun über mehrere Phasen hinweg die Sanktionen gegen den Iran aufgehoben werden. Die zweite Phase wird spätestens im Oktober 2023 abgeschlossen sein und der komplette Sanktionsabbau soll bis 2025 vollständig im Rahmen des „Termination Day“ erfolgen[2]. Deutsche Wirtschaftsverbände stimmt diese Entwicklung positiv und man geht von einer Zunahme des bilateralen Handels aus, der allerdings auch eine funktionierende Logistik und stabile Lieferketten voraussetzt

DHL – The logistics company for the world
DHL ist die weltweit führende Marke in der Logistik. Als „family of divisions“ bieten die DHL-Divisionen ein einzigartiges Logistikportfolio – von der nationalen und internationalen Paketzustellung über Transport- und Fulfillment-Lösungen im E-Commerce, den internationalen Expressversand sowie Straßen-, Luft- und Seefrachttransport bis zum Supply-Chain-Management. Mit rund 340,000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in über 220 Ländern und Territorien weltweit verbindet DHL sicher und zuverlässig Menschen und Unternehmen und ermöglicht so globalen Handel. Mit einer einzigartigen Präsenz in Entwicklungs- und Schwellenländern, spezialisierten Lösungen für Wachstumssektoren wie „Technology“, „Life Sciences & Healthcare“, „Automotive“, „Energy“ und „Retail“ und einer ausgewiesenen Verpflichtung zu unternehmerischer und gesellschaftlicher Verantwortung ist DHL „The logistics company for the world“.

DHL ist Teil des Konzerns Deutsche Post DHL Group. Die Gruppe erzielte 2015 einen Umsatz von mehr als 59 Milliarden Euro.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Kontakt
Deutsche Post DHL Group
Media Relations
Herr Claus Korfmacher
Tel.: +49 228 182-9944
pressestelledpdhl.com
pressestelle.konzerndpdhl.epost.de
www.dpdhl.de/presse