Handelskammer Hamburg begrüßt Neubau der A26 Ost

Leistungsstarke Anbindung an das innerstädtische Straßennetz gefordert

Das Plenum der Handelskammer Hamburg hat in seiner Dezember-Sitzung Eckpunkte für den Bau der A26 Ost beschlossen. Für den ersten Abschnitt der A26 Ost wurde das Planfeststellungsverfahren eingeleitet. „Wir begrüßen sehr, dass der für die Hamburger Wirtschaft so wichtige Lückenschluss zwischen A1 und A7 im Hafengebiet nun in greifbare Nähe rückt“, sagte Dirk Asmus, Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr der Handelskammer Hamburg.

Das Plenum bittet Politik und Verwaltung nun darum, schon in der Planungsphase einen Dialog mit den vom Bau betroffenen Unternehmen zu führen und ein innovatives Baustellenmanagement vorzusehen. Es sei besonders wichtig, dass die neue Hafenpassage gut an das innerstädtische Hauptverkehrsstraßennetz angebunden werde, um so eine hohe Bündelungswirkung zu erreichen. Zudem müssten die Interessen der Unternehmen gewahrt bleiben, die temporär während der Bauphase oder dauerhaft von der neuen Infrastruktur betroffen seien. Insbesondere für diese Unternehmen sei ein fairer Ausgleich sicherzustellen. Für die Bauphase selbst schlägt die Handelskammer Hamburg ein innovatives Baustellenmanagement vor, das einen Drei-Schicht-Betrieb, eine Sechs-Tage-Woche oder eine Belieferung der Baustellen mit Fertigteilen über die Wasserstraße vorsehen könne. „Die Entlastung von Hauptverkehrsstraßen in Wilhelmsburg, der zusätzliche Lärmschutz sowie die Schadstoffreduktion in großen Teilen des Hamburger Südens müssen vor Ort kommuniziert und herausgestellt werden“, so Asmus weiter. Außerdem müsse für die Köhlbrandbrücke frühzeitig ein Ersatzbauwerk geplant werden, um eine Überlastung der neuen Hafenpassage zu vermeiden.

Das vollständige Eckpunktepapier steht unter www.hk24.de/A26Ost zum Download bereit.

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