Rückblick: Menschen machen Logistik. Flüchtlinge beschäftigen – gewusst wie! Logistik geht voran

Zu einer guten Integration der Flüchtlinge gehört auch eine Integration in den Arbeitsmarkt. Und die Speditions- und Logistikbranche – wie alle anderen Branchen in Deutschland auch – leidet zunehmend an den Auswirkungen des demografischen Wandels. Die Anzahl der angebotenen Ausbildungsplätze steht eine abnehmende Anzahl von Bewerbern gegenüber, besonders im gewerblichen Bereich. Was liegt da näher, die arbeitswilligen Flüchtlinge und die freien Ausbildungs- und Arbeitsplätze zusammenzubringen?
Dabei tauchen sicherlich viele Fragen auf: Welche Möglichkeiten der Beschäftigung gibt es überhaupt? Welche Ansprechpartner stehen mir zur Verfügung? Wie komme ich in Kontakt mit geeigneten Kandidaten?

Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, die DVZ, die Handelskammer Hamburg, die Logistik-Initiative Hamburg, der Verein Hamburger Spediteure und der Verband Straßengüterverkehr und Logistik Hamburg luden daher am 02. Juni 2016 zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung speziell für die Logistikbranche ein.

Neben Vertretern von Behörden, der Handelskammer und der Agentur für Arbeit, die die gesetzlichen Rahmenbedingungen der unterschiedlichen Beschäftigungsmöglichkeiten von Flüchtlingen vorstellten, haben Firmenvertreter über ihre Erfahrungen mit Flüchtlingen im eigenen Betrieb berichtet. Moderiert wurde die Veranstaltung vom Kabarettisten Kerim Pamuk, der sich aufgrund seiner persönlichen Geschichte durchaus ernsthaft mit dem Thema beschäftigt. Nach dem offiziellen Teil wurde zu einem kleinen Imbiss eingeladen bei dem, bilateral weitere Fragen geklärt und Erfahrungen ausgetauscht wurden.

Nachfolgend finden Sie die Unterlagen der Veranstaltung zum Download:

Programmablauf
Präsentation Bundesagentur für Arbeit
Behördliche Akteure im Flüchtlingsrecht
Ablauf Arbeitgenehmigungsverfahren
Kategorien der Schutzgewährung durch das BAMF und Rechtsfolgen

Impressionen finden Sie hier.