Standortpolitische Herausforderungen für den Hamburger Süden

Die Wirtschaft im Süderelberaum begrüßt die Ende letzten Jahres vom Senat geschaffene Stabsstelle für die Baustellenkoordination im Großraum Hamburg, wünscht sich aber für die Zukunft eine umfassendere Einbeziehung Niedersachsens. „Eine funktionierende Infrastruktur ist die Basis für Arbeit und Wachstum in unserer Stadt“, sagte Arnold G. Mergell, Vorstandsmitglied des Wirtschaftsvereins für den Hamburger Süden und Vorsitzender des Arbeitskreises Hamburger Süden der Handelskammer. „Wir begrüßen daher die umfangreichen Baumaßnahmen sehr, wünschen uns aber perspektivisch eine Koordination der Baustellen über den Speckgürtel Hamburgs hinaus“, so Mergell bei der 7. Wirtschaftskonferenz für den Süderelberaum vor 200 Teilnehmern im Speicher am Harburger Kaufhauskanal. Eine repräsentative Befragung der Handelskammer im Herbst letzten Jahres habe ergeben, dass knapp 64 Prozent der Hamburger Unternehmen die Baustellenkoordination kritisch sähen.

Der Hauptredner der Konferenz, Wirtschaftssenator Frank Horch, informierte über die Wirtschafts- und Verkehrspolitik des Senats mit besonderem Blick auf den Süderelberaum: „Innovationen sind die Triebkraft einer Volkswirtschaft. Das ist besonders hier im Hamburger Süden zu sehen. Das Zusammenspiel von Wirtschaft und Wissenschaft funktioniert hier perfekt. Und auch bei der Infrastruktur liegt ein besonderes Augenmerk südlich der Elbe. Der Bau der A26 Ost, die Verlegung der Wilhelmsburger Reichstraße sowie der Ausbau der A 7 werden die Erreichbarkeit des Hamburger Südens deutlich verbessern und dessen Potenziale – zum Beispiel für die weitere Stadtentwicklung auf der Elbinsel – nachhaltig stärken.“, so Horch.

Die Wirtschaftskonferenz für den Hamburger Süden, die vor allem dem Austausch zwischen Unternehmen, Vertretern der Harburger Bezirksverwaltung und Bezirksversammlung sowie weiteren Institutionen aus Wirtschaft und Wissenschaft dient, wird vom Wirtschaftsverein für den Hamburger Süden, der Handwerkskammer Hamburg sowie der Handelskammer Hamburg durchgeführt.

Über die Handelskammer Hamburg
Die Handelskammer ist seit 1665 die Selbstverwaltung der gewerblichen Hamburger Wirtschaft und vertritt die Interessen von über 160.000 Unternehmen gegenüber Politik und Verwaltung. Sie ist kundenorientierter Dienstleister für unsere Mitgliedsfirmen und unabhängiger Anwalt von Markt, Wettbewerb und Fair Play. Der Wirtschaftsverein für den Hamburger Süden führt seit 1947 die wichtigen Akteure aus Politik und Wirtschaft zusammen. Branchenübergreifend und Landesgrenzen überspannend vertritt der Wirtschaftsverein die Interessen von über 260 Unternehmen mit rund 40.000 Beschäftigten im Süden der Metropolregion.

Kontakt
Pressestelle Handelskammer Hamburg
Dr. Jörn Arfs
Tel.: 040-36138-301
Fax: 040 36138-460
joern.arfshk24.de
www.hk24.de