Jungheinrich hebt Prognose für Geschäftsjahr 2017 an

Der Jungheinrich-Konzern blickt auf ein starkes 1. Halbjahr 2017. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum weisen erneut alle wichtigen Kennzahlen ein deutliches Wachstum auf. Der Vorstand hat angesichts dieser positiven Entwicklung die Prognose für das laufende Geschäftsjahr hinsichtlich Auftragseingang und Umsatz angehoben und die Erwartung für das EBIT am oberen Ende der prognostizierten Spanne konkretisiert.

Hans-Georg Frey, Vorsitzender des Vorstandes der Jungheinrich AG:
„Zum Ende des 1. Halbjahres 2017 ziehen wir eine positive Bilanz: Wesentlicher Treiber beim Umsatzplus ist das Neugeschäft mit starken 22 Prozent Zuwachs. Die Produktion übertraf den Vorjahreswert um 12 Prozent und stellt mit 57.600 Stück einen neuen Höchstwert dar. Aufgrund dieser positiven Entwicklung und der guten Auftragslage erhöhen wir unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2017: Der Auftragseingang sollte zwischen 3,45 bis 3,55 Mrd. € liegen. Der Konzernumsatz dürfte sich in einer Bandbreite zwischen 3,35 und 3,45 Mrd. € bewegen. Das EBIT für das laufende Geschäftsjahr wird nach unserer Einschätzung am oberen Rand der Spanne zwischen 250 und 260 Mio. € liegen. Wir blicken mit einer Auftragsreichweite von mehr als vier Monaten und der Marktdynamik insbesondere in Europa positiv auf die zweite Jahreshälfte.“

Entwicklung Januar – Juni 2016
Der Weltmarkt für Flurförderzeuge entwickelte sich von Januar bis Juni 2017 sehr positiv und wuchs um 18 Prozent. Dabei hat sich das starke Wachstum des 1. Quartals im 2. Quartal 2017 fortgesetzt. Treibende Kraft für das gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich höhere Marktvolumen war die Nachfrage im chinesischen Markt, die um 41 Prozent kletterte. Hintergrund dieser positiven Marktentwicklung waren die stark gestiegenen Bestellungen für verbrennungsmotorische Gegengewichtsstapler. In Europa legte die Nachfrage um 12 Prozent zu, mit einem Plus von 9 Prozent in Westeuropa und – dank Russland – 27 Prozent in Osteuropa.

Der weltweite Anstieg der Nachfrage im Produktsegment Lagertechnik betrug 16 Prozent, das entspricht fast 42 Tsd. Flurförderzeugen. Jeweils rund 40 Prozent dieses Anstieges entfallen auf Asien, mit Schwerpunkt in China, und auf Europa. Das um 15 Prozent höhere Weltmarktvolumen für elektromotorische Gegengewichtsstapler wurde neben der stark gestiegenen Nachfrage in Europa (plus 17 Prozent) vor allem von höheren Bestellungen in China (plus 34 Prozent) getragen. Der weltweite enorme Anstieg der Nachfrage nach Staplern mit verbrennungsmotorischem Antrieb um 21 Prozent war zu drei Vierteln auf die merklich gestiegenen Bestellungen in China zurückzuführen.

Der stückzahlbezogene Auftragseingang im Neugeschäft, der die Bestellungen für Neufahrzeuge einschließlich der für Mietgeräte enthält, lag mit 63,3 Tsd. Fahrzeugen im 1. Halbjahr 2017 um 12 Prozent über dem Wert des Vorjahreszeitraumes (56,7 Tsd. Fahrzeuge). Der wertmäßige Auftragseingang, der alle Geschäftsfelder – Neugeschäft, Miete und Gebrauchtgeräte sowie Kundendienst – umfasst, lag im Berichtszeitraum mit 1.750 Mio. € um 8 Prozent über dem Vorjahreswert von 1.626 Mio. €. Der Auftragsbestand des Neugeschäftes erreichte zum 30. Juni 2017 708 Mio. € und war somit um 37 Mio. € beziehungsweise 6 Prozent höher als der Vorjahreswert (671 Mio. €). In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres wurden 57,6 Tsd. Fahrzeuge produziert. Das waren 12 Prozent mehr als im 1. Halbjahr 2016 (51,5 Tsd. Fahrzeuge). Der Konzernumsatz erreichte im 1. Halbjahr 2017 mit 1.634 Mio. € einen um 14 Prozent höheren Wert als im Vorjahreszeitraum (1.431 Mio. €). Das Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragssteuern (EBIT) stieg im 1. Halbjahr 2017 um 12 Prozent auf 123,7 Mio. € (Vorjahr: 110,2 Mio. € 1). Das Ergebnis vor Steuern (EBT) lag im 1. Halbjahr 2017 bei 116,6 Mio. € (Vorjahr: 100,6 Mio. € 1). Das entspricht einem Plus von 16 Prozent.

 

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