Lübeck präsentiert sich als starke Logistikdrehscheibe entlang des Wirtschaftsbandes A1

Am 02. November war es wieder soweit: Zum fünften Mal versammelte sich die Logistik-Community zu der Logistikkonferenz der Metropolregion Hamburg. Knapp 150 Teilnehmer folgten der Einladung der Logistik-Initiative Hamburg, des logRegio e.V. und weiteren zahlreichen Partnern nach Lübeck.

Bevor es jedoch mit der Fachkonferenz in den media docks losging, lockte am Vormittag eine Bustour und die Besichtigung des Skandinavienkais in Lübeck-Travemünde. Im Anschluss ging es für die Teilnehmer per Schiff entlang der Trave zurück in Richtung Lübeck. An Bord berichteten der Bereichsleiter der Lübeck Port Authority, Hans-Wolfgang Wiese, und der Prokurist der Lehmann GmbH, Timo Siebahn, über die aktuellen Entwicklungen an den einzelnen Hafenterminals am Standort Lübeck.

Zurück in den media docks eröffneten Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe und Manuela Herbort, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Logistik-Initiative Hamburg, den offiziellen Konferenzteil der MetroLog. „Es gibt viele Herausforderungen, die man gemeinsam lösen kann und vor allem eröffnen sich viele Chancen entlang des Wirtschaftsbandes A1 zwischen Hamburg und Fehmarn“, so Herbort.

Dr. Thilo Rohlfs, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein, sowie Andreas Rieckhof, Staatsrat der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation Hamburg betonten in Ihren Eröffnungsreden den hohen Stellenwert der Logistikwirtschaft in der nördlichen Metropolregion Hamburg entlang der A1. „Im Koalitionsvertrag besteht ein klares Bekenntnis zur Logistik.“ unterstrich Dr. Rohlfs.

In den anschließenden Fachvorträgen der Referenten, wurden die Bedeutung der Hafen- und Logistikwirtschaft und der überregionalen Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure innerhalb der Metropolregion Hamburg beleuchtet. So sprachen Ortwin Harms, Bereichsleiter Marketing und Vertrieb der Lübecker Hafen-Gesellschaft, über die wirtschaftliche Bedeutung des Hafenstandortes Lübeck. Dr. Jürgen Glaser, Prokurist der Süderelbe AG, ging in seinem Vortrag auf die aktuellen Arbeitsmarkttrends der regionalen Logistikwirtschaft ein und Detlev Hinselmann, Geschäftsführer der Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft Stormarn, berichtete über die regionalen Planungen und Entwicklungen entlang des Wirtschaftsbandes A1 in den Kreisen Ostholstein, Segeberg, Stormarn, im Herzogtum Lauenburg und am Standort Lübeck. Lars Friis Cornett, Direktor von Femern A/S in Deutschland, und Michael Körber, Leiter Vertrieb und Fahrplan der DB Netz AG, gaben in ihren Vorträgen Einblicke über den aktuellen Entwicklungsstatus der festen Fehmarnbelt-Querung sowie über die zukünftigen Bahninfrastrukturprojekte in der Region.

In der abschließenden Podiumsdiskussion unter Leitung von Lars Schöning, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Lübeck, wurden mit allen Referenten noch einmal die aktuellen Themen des Tages für die Region resümiert. Insgesamt waren sich die Teilnehmer einig, dass in der Region nördlich der Elbe noch Potenziale stecken, die nicht zuletzt durch die anstehenden Infrastrukturprojekte und durch neue Hafen- und Gewerbeflächenausweisungen gehoben werden können. Dabei betonte Rieckhof, dass     man in Zeiten der Digitalisierung nicht nur in Beton und Stahl denken dürfe, sondern viele Möglichkeiten einer intelligenten und damit effizienteren Nutzung der Infrastruktur möglich würden.

„Wir freuen uns, den vielen Gästen dank der interessanten Vorträge und Diskussionen sowie der informativen Exkursion zahlreiche Informationen und Einblicke in den Hafen- und Logistikstandort Lübeck sowie die nördliche Metropolregion entlang des Wirtschaftsbandes A1 von Hamburg bis Fehmarn geboten zu haben.“, zieht Lars Wewstädt, Geschäftsstellenleiter des logRegio e.V., der die Konferenz gemeinsam mit den Hamburger Kollegen sowie weiteren Kooperationspartnern vor Ort organisierte, sein positives Fazit.

Über die MetroLog
Die Logistik-Initiative Hamburg hat sich schon immer als Initiative für die gesamte Metropolregion Hamburg verstanden und arbeitet eng mit regionalen Vertretern zusammen. Zudem ist die Logistik-Initiative Hamburg mit der Geschäftsstelle Metropolregion -vertreten durch die Süderelbe AG- regelmäßig in der Region präsent.
Um dem Metropolregion-Gedanken auch weiter nach außen zu tragen, wurde 2012 die Idee einer regionalen Logistikkonferenz geboren, die einmal jährlich an unterschiedlichen Orten der Region stattfinden soll. Die Hansestadt Stade war im November 2013 erster Austragungsort der MetroLog. Die Idee hinter dieser Konferenz ist, hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft aller Landkreise und kreisfreien Städte der Metropolregion über die Entwicklung der Logistik zu informieren sowie die Aktivitäten der Logistik-Initiative für die Metropolregion Hamburg zu beleuchten. Thematische Schwerpunkte der MetroLog bilden die Präsentation des Gastgeber-Logistikstandorts sowie eine Evaluation der Ergebnisse des Vorjahresthemas der Logistik-Initiative Hamburg.

Über die Logistik-Initiative Hamburg
Das von der EU mit dem GOLD-Label „Cluster Management Excellence“ ausgezeichnete Netzwerk wird getragen von Unternehmen und Institutionen aus der Metropolregion Hamburg, die sich im Logistik-Initiative Hamburg e.V. zusammengeschlossen haben sowie der Freien und Hansestadt Hamburg. Mit mehr als 500 Mitgliedsunternehmen und -institutionen aus Industrie, Handel, Dienstleistung sowie Forschung & Entwicklung und zahlreichen öffentlichen Institutionen ist die Logistik-Initiative Hamburg das größte europäische Standort-Netzwerk ihrer Branche. Ziel dieses Public-Private-Partnership ist es, die Rolle der Metropolregion Hamburg als führende Logistikmetropole Nordeuropas weiter auszubauen und logistiknahe Unternehmen und Institutionen zu vernetzen. Die Logistik-Initiative Hamburg ist mit ihren Partnern erster Ansprechpartner zu allen Fragen der logistiknahen Wirtschaft für Unternehmen, Institutionen und Öffentlichkeit in der Metropolregion Hamburg. Weitere Informationen finden Sie unter www.hamburg-logistik.net 

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