Tor zur Welt - Hub für Europa
Straßenanbindung
Hamburg ist mit den großen internationalen und den benachbarten regionalen Wirtschaftszentren leistungsfähig verbunden. Die Stadt ist von einem radial zulaufenden Fernstraßennetz (80 km Autobahn innerhalb des Stadtgebiets) durchzogen, auf dem der weiträumige Fernverkehr abgewickelt wird. Allerdings bestehen noch einige Engpässe, deren Beseitigung erforderlich ist, um den Verkehrszuwächsen insbesondere durch den stetig zunehmenden Warenumschlag im Hamburger Hafen Rechnung zu tragen:
In Planung sind z. B. mit einer Verbindung zwischen den Autobahnen A1 und A7 eine Querspange durch das Hafengebiet sowie eine West- (A20) und Ostumfahrung (A21) der Stadt. Außerdem soll das bestehende Ringstraßensystem (Ringe 2 und 3) ausgebaut und mit der A 26 ein Autobahnring um die Stadt geschaffen werden, um langfristig dem wachsenden Straßenverkehr begegnen zu können.
Über 1.700 Betriebe des straßengebundenen Güterverkehrs mit 45.000 Lastkraftwagen sind bei der Handelskammer Hamburg registriert. Durch den Hafen und Hamburgs Position im internationalen Güterumschlag verfügt das Speditionsgewerbe über besonderes Know-how bei internationalen Transporten aller Art. Zumeist handelt es sich um Haus-Haus-Verkehre oder um gebrochene Verkehre mit Transportketten verschiedener Trägersysteme. Für den Transport kleinerer und eiliger Sendungen stehen in Hamburg über 120 Kurier-, Express-, und Paketdienste zur Verfügung. Die Expressdienste machen es möglich, dass Waren für ganz Deutschland am nächsten Morgen beim Empfänger sein können. Rund 4.000 Kuriere sorgen für die Verteilung innerhalb der Stadt.

