Rückblick - ErlebnisTag Logistik 2016

Rund 30 Schüler aus der Ausbildungsvorbereitung der Beruflichen Schule für Spedition, Logistik & Verkehr (Holstenwall) und der Gewerbeschule Bautechnik G19 (Billwerder Billdeich) haben mit ihren Lehrern einen Tag lang verschiedene Berufe in der Logistik erlebt. Mit Unterstützung mehrerer Unternehmen hat die Logistik-Initiative Hamburg diesen Tag organisiert. Die geflüchteten Berufsschüler haben die Arbeit in der Logistik erlebt. Berufe wie Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistungen, Fachkraft Lagerlogistik, Berufskraftfahrer, Containerbrückenfahrer und Fachkraft im Fahrbetreib im Öffentlichen Personennahverkehr standen im Mittelpunkt des Erlebnistages. Die zumeist 17- und 18jährigen Schüler stammen aus Afghanistan, Eritrea, Somalia, Syrien und der Dominikanischen Republik.

Zu den Unternehmen, die den Erlebnistag unterstützen, zählen Budnikowsky, das DUSS-Container-Terminal der Deutschen Bahn, die Ersatzteile-Werkstatt von Still Gabelstapler, Ernst Pfaff Spezial- und Schwertransporte, sowie der VHH, der mit Bus-Shuttels unterstützte. Nach einem Auftakt im Logistikzentrum von Budnikowsky in Allermöhe haben die Flüchtlinge in zwei Gruppen alle vier Unternehmen besucht und sich über die verschiedenen Berufsbilder informiert. Zum Ende erfolgte ein gemeinsamer Abschluss in dem die Logistik-Initiative Hamburg zusammen mit dem maritimen competenzcentrum Perspektiven, Berufsbilder und Ausbildungswege in der Logistikbranche darstellte. Über diese Berufsbilder haben die Berufsschüler Informationen erhalten, auf Englisch, Arabisch und Dari, der Sprache Afghanistans.

Hamburgs Logistik-Unternehmen sehen in den Flüchtlingen eine große Chance. „Nach Deutschland geflüchtete Menschen wünschen sich Arbeit, und die Logistik braucht Arbeitskräfte. Das passt.“ erklärte Werner Gliem, Geschäftsführer der Logistik-Initiative Hamburg am Rande des Erlebnistages. Deshalb hat die Logistik-Initiative diese Idee gemeinsam mit der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation umgesetzt.