2. September 2014

Die erste After-Work-Veranstaltung der Logistik-Initiative im September 2014 war ein guter Einstand: Jeder der zur Verfügung stehenden 20 Plätze im Steigenberger Hotel Hamburg war belegt.

Zwei Vorträge zum Thema Arbeitgeber-Marketing ergänzten sich und regten eine muntere Diskussion an:  Inga von Nolcken von der Hermes Logistik Gruppe Deutschland GmbH und Jörg Forthmann von der Kommunikationsagentur Faktenkontor stellten Konzepte gegen Fachkräftemangel  vor. Diesmal explizit der Einsatz, die Vorteile und die Gefahren in der Verwendung von Arbeitgebersiegeln.

Für Logistik-Unternehmen ist es eine Herausforderung, trotz Fachkräftemangels passende Mitarbeiter zu gewinnen. Daher wird es für Unternehmen unserer Branche immer wichtiger, ihre Attraktivität als Arbeitgeber deutlich zu zeigen.

Eine Möglichkeit, sich als herausragender Arbeitgeber zu positionieren, ist der Wettbewerb „Hamburgs beste Arbeitgeber“. Er bietet gerade mittelständischen Unternehmen die Chance, ihre Qualitäten sichtbar zu machen. Die wissenschaftliche Analyse basiert auf einer Mitarbeiter- und Führungskräftebefragung  und liefert den Unternehmen konkrete Hinweise zur Verbesserung Ihrer eigenen Personalarbeit. Diskutiert wurde neben Erfolgen auch über Gefahren bei dem Einsatz von Siegeln. Inga von Nolcken (Hermes Logistik Gruppe Deutschland GmbH) bestätigt die Thesen aus der eigenen Praxiserfahrung. Sie erzählte über den Umgang und die Erfahrungen mit den unterschiedlichen Siegeln in der Hermes Gruppe und über das  Feedback von Mitarbeitern und Bewerbern.

Die Logistik-Initiative Hamburg ist Kooperationspartner des Wettbewerbs und verleiht den Sonderpreis Logistik bei der feierlichen Preisverleihung in der Handelskammer. Die Hermes Gruppe nimmt bereits seit sechs Jahren an dem Wettbewerb teil. „Mit einem glaubwürdigen Gütesiegel wie z.B. „Hamburgs beste Arbeitgeber“ können Unternehmen bei Bewerbern, eigenen Mitarbeitern und Kunden punkten“, bestätigt Frau von Nolcken.

Der Kommunikationsmanager Jörg Forthmann betont: „Die Stärke des Wettbewerbs „Hamburgs beste Arbeitgeber“ ist seine regionale Ausrichtung, denn die große Mehrheit der Bewerber kommt aus der Region. Angesichts der heutigen Informationsflut sind Bewerber dankbar für die Orientierungshilfe, die ihnen ein Qualitätssiegel vermittelt.“

Die Atmosphäre im Steigenberger Hotel Hamburg war sehr angenehm und hatte durch das lockere zusammen sitzen keinen gezwungenen „Vortragscharakter“.

Im Nachgang, kam es, wie gewünscht, zu einem interessanten Austausch an den Vortrag. „Ich denke, es war für alle ein sehr angenehmer, inspirierender und schöner Abend“, bestätigte Frau von Nolcken.