06. Oktober 2015

Knapp 20 Teilnehmer besuchten die neue Location im Restaurant „Nio“. Die tanzenden Türme am Spielbudenplatz und das kreative Ambiente (Gastro-Möbel im Paletten-Stil) luden zum lockeren Austausch ein.
Heute luden die Wirtschaftspsychologen Ute Zander (Dunkel, Vögele & Associates) und Christoph Nagler (CNT-Gesellschaft mbH) zum Austausch über den Instrumente der Wirtschaftspsychologie in Logistik-Unternehmen.
Die Ausgangssituation ist ja vielen bekannt: wie kann es gelingen, mit möglichst einfachen, aber anspruchsvollen Methoden kompetente Mitarbeiter zu rekrutieren und „richtig“ auszuwählen.

Anhand einer ganz konkreten Stellenanzeige vermittelte Ute Zander zunächst die „simplen“, aber trotzdem wirksamen Ansätze der Wirtschaftspsycholgie: wie auch ohne großen Aufwand wichtige Prinzipien der Objektivität, Messbarkeit, Standardisierung und Vergleichbarkeit zu guten Ergebnissen führen kann. Nicht jeder braucht gleich das teure Diagnostik-Tool. Hilfreich kann schon die kritische Reflektion des scheinbar verlässlich funktionierenden Bauchgefühls sein. Oder die Erkenntnis, dass Menschen keine trivialen Maschinen sind, die nicht nach technischen, aber nach psycho-logischen Prinzipien funktionieren. Das ist zwar nicht immer komplett objektiv einschätzbar sind, standardisierte Beobachtungs- oder Interviewprozesse garantieren zumindest die Vergleichbarkeit unterschiedlicher Bewerber.

Christoph Nager übernahm dann mit seinem Verfahren CAPtain den etwas anspruchsvolleren wirtschaftspsychologischen Part und erklärte, wie mit Hilfe dieses Diagnostik-Verfahrens nachhaltige Auswahlprozesse und darauf aufbauende Potenzial-Entwicklungsprozesse strategisch entwickelt werden können.

Ein trockenes Thema zum Feierabend? Scheinbar nicht – selbst mit der Pizza in der Hand wurde noch 2 Stunden später angeregt diskutiert.