Arbeitskreis Logistikimmobilien

Urbane Logistikimmobilien

Städte, insbesondere Großstädte wie Hamburg, sind die pulsierenden Knoten in unserer Gesellschaft. Der Transport der Waren und Pakete durch die KEP – die Kurier-, Express- und Paketdienste – ist ein elementarer Bestandteil dieser Situation. Dabei wird die Digitalisierung, also die Erhebung, Verfügbarkeit und Verarbeitung vieler Daten für die logistischen Geschäftsprozesse künftig eine große Veränderung mit sich bringen.

Die Immobilienbranche wird dabei eine bedeutende Rolle spielen, diese Entwicklung intelligent mit zu gestalten. Es gilt, Flächenpotenziale zu heben, die derzeit für die Nutzung als Urbane Logistik (noch) nicht erkannt sind. Die Umwandlung von Parkhäusern (bei geeigneten baulichen Gegebenheiten wie Zufahrtshöhen, Traglasten, Brandschutz etc.), nicht mehr ausgelasteten Retailflächen oder wenig genutzten Flächen in Tief- oder auf Dachgeschossen ist eine der Optionen.

Ziel des Arbeitskreises

Der AK soll helfen, die Interessen der insbesondere urbanen Logistik mit der Immobilienwirtschaft zu diskutieren, sie anhand praktischer Beispiele zu bündeln und dann an Politik und Behörden zu adressieren.

Teilnehmer

Mitglieder des Arbeitskreises sind Vertreter der Logistik- und Immobilienbranche, aus Bezirksämtern und den Behörden Wirtschaft, Verkehr und Innovation, Stadtentwicklung und Wohnen sowie Umwelt und Energie.

Themenschwerpunkte des Arbeitskreises

In seiner ersten ordentlichen Sitzung hat der AK festgelegt, vor allem praktisch vewertbare Lösungen zu erarbeiten. Zum einen soll ein Konzept für ein neues System „Urbane Logistikimmobilie der Zukunft“ am Beispiel Oberbillwerder erstellt werden, wozu u.a. Begriffe und Standards definiert werden sollen (Hub oder Depot, mobile oder immobile Lösungen, Vernetzung, Fulfillment, Cross Dock). Zum anderen soll am Beispiel Eimsbüttel versucht werden, das derzeit praktizierte System der letzten Meile bei der Zustellung zu optimieren und dazu zunächst verschiedene Daten zu erheben wie Bevölkerungsdichte, Altersspektrum, Kaufkraft, Haushaltsgröße, Paket/Liefervolumen und möglicher Immobilienbestand für KEP-Dienstleister. Es geht - vereinfacht gesprochen - beim Projekt um die Identifizierung einer bestehenden, mehrgeschossigen City Logistik-Immobilie, um im anschließenden Dialog mit Investor, Betreiber, Intralogistikspezialist und Nutzern mögliche Vertragskonstellationen und wirtschaftliche Bedingungen zu erörtern. Getragen wird das Modell von einem nach wirtschaftlichen Kriterien entwickelten Business Case. Die technischen und baulichen Anforderungen werden schließlich in einem planerischen Tool behandelt, das die denkbaren Lösungen mittels Simulationen auf Praxistauglichkeit untersuchen soll.


Nachrichten aus dem Arbeitskreis

15.12.2017
Urbane Logistikimmobilie Thema beim ...

Nach einer sehr erfolgreichen Auftaktsitzung Ende September, nahm am Dienstag, den 14.12.2017, der in diesem Jahr neu gegründete Arbeitskreis...

24.10.2017
Erfolgreicher Auftakt des Arbeitskreises ...

Am 26.09.2017 fand die konstituierende Sitzung des neu aufgestellten Arbeitskreises Logistikimmobilien bei der Ixocon GmbH in der Hamburger HafenCity...

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Kontakt

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Frank Weber

Leiter Arbeitskreis

Head of Industrial Agency Germany, Jones Lang LaSalle SE
ak.logistikimmobilien(at)hamburg-logistik.net

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Uta Stammer

stellv. Leiterin Arbeitskreis

Bereichsleiterin Immobilienservice und Mittelstandslotsin bei der HIW Hamburg Invest Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH