Ein neues Miteinander für Hamburgs Tiefbau
Das Bündnis schafft erstmals einen dauerhaften Dialog- und Arbeitsrahmen, in dem alle relevanten Akteure – von Bau- und Infrastrukturunternehmen über Ingenieur- und Planungsbüros, städtische Betriebe, Leitungsunternehmen, Kammern und Verbände bis hin zu Bezirken, Behörden und Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft – gemeinsam an Lösungen arbeiten. Mit dabei waren unter anderem der ADAC, die Handwerkskammer Hamburg und die Handelskammer Hamburg.
Im Mittelpunkt der ersten Sitzung stand die Frage, wie Prozesse im Tiefbau beschleunigt, besser koordiniert und transparenter gestaltet werden können. Die Teilnehmenden brachten ihre Erfahrungen ein, diskutierten Herausforderungen aus der Praxis und entwickelten erste Ansätze, um die Akzeptanz und Effizienz von Baumaßnahmen zu steigern.
Herausforderungen offen benannt – Lösungen im Blick
Als zentrale Herausforderungen wurden langwierige Entscheidungsprozesse, bürokratische Hürden und eine oft unzureichende Kommunikation identifiziert. Die Teilnehmenden waren sich einig: Es braucht eine schnellere Abstimmung zwischen Planung und Bau, eine frühzeitige Einbindung von Anwohnenden und Betroffenen sowie verständliche Informationen zu Bauabläufen und Mobilitätsalternativen.
Dr. Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende, betont: „Gute Infrastruktur entsteht dort, wo alle Beteiligten eng zusammenarbeiten und die Perspektive der Menschen mitdenken. Mit der Strategie ‚Zukunft Tiefbau‘ und dem Bündnis für den Tiefbau schaffen wir die Voraussetzungen für schnelleres Bauen, bessere Abstimmung und mehr Rücksicht auf die Bedürfnisse der Hamburgerinnen und Hamburger. So investieren wir sinnvoll in die Zukunft der Stadt und sorgen gleichzeitig dafür, dass unsere Maßnahmen effektiv umgesetzt werden und die Bürgerinnen und Bürger so wenig wie möglich belastet werden. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Akzeptanz und Unterstützung der Menschen in der Stadt.“
Nächste Schritte
Die Ergebnisse der Auftaktveranstaltung fließen direkt in die laufende Programmarbeit der BVM zur Umsetzung der Strategie „Zukunft Tiefbau“ ein. Auf dieser Basis werden die nächsten Themen und Formate für die Bündnisarbeit entwickelt. Die nächste Bündnisveranstaltung ist für den 19. November 2026 geplant.
