Wie wird aus fundierter Expertise echte „Thought Leadership“? Mit dieser Frage beschäftigte sich die 48. Ladies Logistics Lounge am 3. September 2026 bei SAP in Hamburg. Rund 30 Teilnehmerinnen kamen zusammen, um sich über innovatives Produktmarketing, neue Kommunikationswege und die Rolle von Thought Leadership im Supply Chain Management auszutauschen.

Von Expertise zu relevanter Perspektive

Den Auftakt machte Marc Hoppe, Manager SCM bei SAP SE, mit einer Einführung zum Thema „Inventory Optimization“. Anschließend gab Sin To, Thought Leadership & Awareness, Global Product Marketing, Supply Chain Management bei SAP SE, detaillierte Einblicke in aktuelle Entwicklungen, Erfahrungen und strategische Ansätze des modernen Produktmarketings.

Dabei wurde schnell deutlich: Thought Leadership ist weit mehr als klassische Kommunikation oder reine Sichtbarkeit. Fachliche Kompetenz bildet zwar die Grundlage, entscheidend ist jedoch, daraus relevante Perspektiven zu entwickeln und Orientierung zu geben.

Gerade in einer Branche, die von Digitalisierung, geopolitischen Veränderungen, neuen Technologien und zunehmend komplexen Lieferketten geprägt ist, steigt der Bedarf an vertrauenswürdigen Stimmen. Thought Leader verbinden deshalb Expertise mit Einordnung, Haltung und Dialog. Sie greifen relevante Themen auf, schaffen neue Perspektiven und machen komplexe Entwicklungen verständlich.

Ein Beispiel dafür sind Podcast-Talks mit Experten, die fachliches Wissen in einen persönlichen und dialogorientierten Kontext bringen. So entsteht nicht nur Reichweite, sondern vor allem Vertrauen und eine langfristige Positionierung als kompetente und innovative Stimme innerhalb der eigenen Branche.

Sichtbarkeit braucht die richtigen Kanäle

Im Anschluss wurde die Lounge interaktiv: In verschiedenen Kurz-Workshops diskutierten die Teilnehmerinnen ihre eigenen Erfahrungen und entwickelten Ideen dazu, welche Kommunikationskanäle und sozialen Plattformen geeignet sind, um Thought-Leadership-Inhalte sichtbar zu machen und Reichweite sowie Bekanntheit zu steigern.

Dabei zeigte sich: Den einen perfekten Kanal gibt es nicht. Entscheidend ist vielmehr, wo die jeweilige Zielgruppe tatsächlich stattfindet und welche Formate zur eigenen Expertise und Persönlichkeit passen. Ob Podcast, Social Media, Fachbeitrag, Veranstaltung oder persönlicher Austausch – authentische Inhalte funktionieren dort besonders gut, wo Fachwissen auf eine klare Perspektive trifft. Die Diskussionen und Workshops machten zugleich einen zentralen Gedanken der Ladies Logistics Lounge sichtbar: Wissen wird besonders wertvoll, wenn es geteilt, diskutiert und gemeinsam weiterentwickelt wird.

Ein herzlicher Dank gilt SAP für die Gastfreundschaft und die spannenden Einblicke sowie allen Teilnehmerinnen für die engagierten Diskussionen.

Wir freuen uns bereits auf die nächste Ladies Logistics Lounge am 17. September in der Handelskammer. Dort wird Melanie Schmaljohann, Leiterin des Hauptzollamts (HZA) Hamburg, über die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen berichten. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier >>. 

Ein Format, das verbindet. Die Ladies Logistics Lounge bietet Frauen in der Logistik eine interaktive Plattform, um sich auszutauschen und ihr Netzwerk zu erweitern. Erfahren Sie hier >> mehr. 

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