Am vergangenen Donnerstag, fand die Zukunft Transport Konferenz erneut in der Kühne Logistics University (KLU) statt und wir als Logistik-Initiative waren als Kooperationspartner selbstverständlich vor Ort.

Den Auftakt bildete ein Impulsvortrag von Prof. Dr. Julia Arlinghaus (Universität St. Gallen) zur Frage, wer im Gütertransport 2030 eigentlich noch steuert, wenn Systeme zunehmend selbst entscheiden. An diese Leitfrage knüpfte auch die anschließende Podiumsdiskussion an: Wohin steuert der Straßengüterverkehr konkret? Die Experten debattierten intensiv darüber, ob die Logistik als energieintensive Branche weiterhin alle technologischen Optionen offenhalten muss oder ob eine klare Festlegung nötig ist, um Skaleneffekte überhaupt erst zu ermöglichen. Einig war man sich, dass Technologieoffenheit kein Freibrief zum Abwarten sein darf, zumal der flächendeckende Umbau der Stromnetze für den enormen Energiebedarf der Branche rasche und konkrete Antworten verlangt.

Unsere Kolleginnen Dr. Ulfia Clemen und Elisabeth Monich gaben am Nachmittag eine Break-Out Session mit dem Titel: "Welche Weichen müssen heute gestellt werden, damit um den Flughafen Hamburg eine bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur für Transport- und Schwerlastverkehr entsteht?". Im Zentrum des Workshops standen zwei sehr konkrete Hindernis: 1. Es soll eine gemeinschaftliche Lösung mit dem Netzwerkgedanken gefunden werden und 2. Dafür muss eine passende öffentliche Fläche in dem Gebiet gefunden werden. Der Workshop basierte dabei auf einen bereits bestehenden Prozess im Projekt KLIMAready. Dort bringen wir clusterübergreifend Unternehmen wie Sovereign Speed, Ceva Logistics, Hamburg Airport, Lufthansa Technik Logistik Services und das UKE mit Akteuren aus Wirtschaftsförderung und Energiewirtschaft an einen Tisch, um genau diese Herausforderungen gemeinsam anzugehen (weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier). Dr. Ulfia Clemen und Elisabeth Monich moderierten den Workshop und stellten die beiden Szenarien zur Erarbeitung in Kleingruppen vor. Dadurch konnten unterschiedliche Perspektiven in die Bearbeitung und ins Brainstorming einfließen. Das Ergebnis: Wertvolle neue Impulse, die direkt ins Projekt einfließen und für die Teilnehmenden ein spannender Einblick in einen realen Case.

Im Anschluss der Veranstaltung konnten unter Sonderkonditionen die Teilnehmenden der Fachkonferenz an unserem Sommerfest der Logistik-Initiative Hamburg teilnehmen, sich weiter austauschen und den Abend gemeinsam ausklingen lassen. Zumindest diejenigen, die noch Tickets ergattern konnten.

 

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