Beim letzten Projekttreffen des Forschungsprojekts CritSupPort in Köln kamen die Projektpartner zusammen, um das gegenseitige Verständnis für das vielschichtige „System Hafen“ weiter zu vertiefen. Ein zentraler Schwerpunkt lag dabei auf dem Vergleich zwischen den Logistikdrehscheiben Hamburg und Duisburg – zwei Standorten mit ganz eigenen Charakteristika und doch vielen gemeinsamen Herausforderungen.

Am ersten Tag ging es gleich mit dem extra für CritSupPort weiterentwickelten, interaktiven Planspiel Maritime+ der TU Hamburg (TUHH) los. Die Methode ermöglichte es allen Beteiligten, die komplexen Abläufe im Containerumschlag zu verstehen und je nach Rolle im Spiel unterschiedliche Perspektiven einzunehmen, ein idealer Auftakt, der auch visuell einiges bot. Darauf aufbauend wurden die einzelnen Prozesse gezielt angepasst und verschlankt, bevor es am zweiten Tag in die nächste Simulationsrunde ging: Mit den optimierten Abläufen konnte eine deutlich höhere Zahl an Containern in kürzerer Zeit durchgespielt werden.Am ersten Tag ging es gleich mit dem extra für CritSupPort weiterentwickelten, interaktiven Planspiel Maritime+ der TU Hamburg (TUHH) los. Die Methode ermöglichte es allen Beteiligten, die komplexen Abläufe im Containerumschlag zu verstehen und je nach Rolle im Spiel unterschiedliche Perspektiven einzunehmen – ein idealer Auftakt, der auch visuell einiges bot. Darauf aufbauend wurden die einzelnen Prozesse gezielt angepasst und verschlankt, bevor es am zweiten Tag in die nächste Simulationsrunde ging: Mit den optimierten Abläufen konnte eine deutlich höhere Zahl an Containern in kürzerer Zeit durchgespielt werden.


Anschließend standen verschiedene Engpässe im Fokus: Gemeinsam wurden kritische Störungen und Ausfallszenarien diskutiert, um im weiteren Projektverlauf für diese Krisen Lösungen entwickeln zu können.
Um die verschiedenen Abhängigkeiten präzise zu analysieren und praxistaugliche Ergebnisse zu erzielen, ist die enge Einbindung der realen Logistikwirtschaft unverzichtbar. Genau hier setzt unsere Arbeit an: Als Logistik-Initiative Hamburg verstehen wir uns im Projekt an der Nahtstelle zwischen Forschung und Wirtschaft. Wir bringen reale Praxisbedarfe direkt in das Forschungsteam ein und stellen gleichzeitig sicher, dass die erarbeiteten Lösungen in der Praxis getestet und bewertet werden. Unser in Köln vorgestelltes Workshop-Konzept setzt dafür auf interaktive, zeitsparende Formate wie Planspiele und Simulationen, um aus dem stetigen Austausch einen echten Mehrwert für alle Beteiligten zu schaffen.
Ein besonderes Highlight des Treffens war die gemeinsame Bus-Exkursion durch die verschiedenen Hafengebiete des Duisport: Vor Ort wurde schnell deutlich, dass im größten Binnenhafen der Welt längst nicht alles nur über das Wasser umgeladen wird. Auch der Wechsel von Schiene auf Schiene oder von der Straße auf die Schiene spielt hier eine zentrale Rolle. Zudem konnten wir den anhaltend niedrigen Rheinpegelstand mit eigenen Augen beobachten, was die Dringlichkeit resilienter Lieferketten noch einmal verdeutlicht. Auch der anschließende Austausch lieferte wertvolle Impulse für die weitere Zusammenarbeit.

Wir bedanken uns bei allen Projektpartnern für den gewinnbringenden Austausch und freuen uns darauf, die nächsten Schritte im Projekt CritSupPort gemeinsam anzugehen!