Management kritischer Lieferketten bei eingeschränktem Hafenbetrieb
Globale Lieferketten sind ein wichtiger Bestandteil unserer Wirtschaft, doch ihre Stabilität hängt maßgeblich von der Funktionsfähigkeit der zentralen Knotenpunkte ab: den See- und Binnenhäfen. In jüngster Zeit sorgen vor allem internationale Krisen weltweit für Ausfälle; der Materialfluss wird durch geopolitische Konflikte, Fabrikschließungen und Grenzabriegelungen massiv verzögert. Hinzu kommen klimatische Herausforderungen wie extremes Niedrigwasser, das die Binnenschifffahrt zunehmend einschränkt und zu empfindlichen Lieferengpässen verschiedener Güter führt.
Das Projekt CritSupPort, gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt, widmet sich der Frage, wie die Versorgung sichergestellt werden kann, wenn diese Knotenpunkte durch solche Krisenereignisse beeinträchtigt sind. Ziel ist es, Lösungen und Verfahren für ein sektorübergreifendes Risiko- und Krisenmanagement des Güterumschlags zu entwickeln, wobei die Branchen Ernährung und Gesundheit im besonderen Fokus stehen.
Kurzinfo
Projektzeitraum: Februar 2026 - Januar 2029
Förderprogramm: SIFO (Forschung f. d. zivile Sicherheit) des BMFTR
Förderkennzeichen: 13N 17743
Projektbudget: 2.552 T €
Projektpartner und assoziierte Partner
Projektpartner:
- Logistik-Initiative Hamburg
- inter 3 GmbH Institut für Ressourcenmanagement
- Technische Universität Hamburg (TUHH)
- Technische Hochschule Köln (THK)
- Bonn Consulting Group GmbH
- Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW)
Assoziierte Partner:
- Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)
- Hamburg Port Authority AöR
- duisport - Duisburger Hafen AG
- Hapag Lloyd AG
- Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation
- AGA Norddeutscher Unternehmensverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V.
- HHLA Hamburger Hafen und Logistik Aktiengesellschaft
- DP World
- Nephrologicum Hamburg MVZ GmbH
Projektinhalte & Ziele
Gesamtziel:
- Anhand der Beispiele Ernährung und Gesundheit sollen Lösungen und Verfahren für ein sektorübergreifendes Risiko- und Krisenmanagement des Güterumschlags entwickelt werden
Teilziele
- Erfassung kritischer Lieferketten und Identifikation von Knotenpunkten, sowie Erstellung einer Risikoanalyse und -bewertung dieser Lieferketten
- Analyse von Zusammenhängen und logistischer, technischer und kommunikativer Abläufe im Hafen
- Untersuchung, wie sich Störungen im Hafen auf vor- bzw. nachgelagerte Logistikketten auswirken
- Entwicklung von Lösungen für ein effizientes und robustes Risiko- und Krisenmanagement
Projektergebnisse
Das Projekt ist noch nicht abgeschlossen. Der aktuelle Stand sowie Teilergebnisse werden regelmäßig auf unserer Website veröffentlicht.

