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Regionale Klima- und Naturschutzprojekte wie z.B. Baumpflanzaktionen sind wichtig für den langfristigen Fortbestand unserer Umwelt. Sich in diesem Bereich zu engagieren kann bedeuten, dass nicht nur das Ausgleichen oder Reduzieren von Emissionen stattfindet, sondern dass Unternehmen zusätzlich aktiv an einem Projekt mitarbeiten können.

Auf diesem Wege ergibt sich die Möglichkeit, die Mitarbeitenden aktiv einzubinden. Das Notwendige – also die CO2- oder Wasser-Kompensation – wird so mit Spaß und Aktion verbunden und das Team wird zum Teil der Maßnahme, wodurch das Thema Nachhaltigkeit aktiv erlebbar und begreifbar für die Belegschaft gemacht wird.

Möchte das Unternehmen die Mehrwerte der CO2- oder Wasser-Kompensation nutzen, dann bieten sich der Firma mit ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen verschiedene Möglichkeiten:

  • Team-Building-Aktivitäten im Wald durchzuführen, in kleinen und großen Teams
  • den Mitarbeitenden die Teilnahme an einer Corporate Volunteering Maßnahme zu ermöglichen und ihm / ihr dafür Arbeitszeit zur Verfügung zu stellen
  • im Rahmen eines Social Days, aktiv zu erfahren, warum das Engagement des Unternehmens sinnvoll ist und über die CO2- oder Wasser-Kompensation hinausgeht. Die Belegschaft zu einem Bestandteil der Nachhaltigkeitsmaßnahme zu machen und ihr zu verdeutlichen, was konkret und praktisch mit Nachhaltigkeit gemeint ist, ist durch keinen theoretischen Workshop zu ersetzen.

Diese Art von Corporate Volunteering und Team-Building-Maßnahmen sind nicht nur sinnvolle und mehrwertschaffende Aktionen, sondern sie können ebenso in ein strategisches Nachhaltigkeitsmanagement eingebunden werden. Ein solcher ganzheitlicher Ansatz verlangt von Unternehmen neben den ökonomischen auch ökologische und soziale Aspekte zu managen – nicht nur im Unternehmen, sondern auch entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie setzt genau hier an und erlaubt es Unternehmen zum einen ihre negativen Umwelteinflüsse zu reduzieren und zum anderen den stetig wachsenden Anforderungen sowohl von Seiten der Gesellschaft als auch von Seiten der Politik gerecht zu werden. Zentraler Bestandteil einer solchen ganzheitlichen Nachhaltigkeitsstrategie bzw. eines -managements ist meist auch das Klimamanagement, welches das Ziel verfolgt, die Emissionen des Unternehmens zu messen, zu reduzieren und letztlich zu neutralisieren. Auch dies kann und sollte strategisch ausgerichtet werden, um zukünftigen Entwicklungen einen Schritt voraus zu sein und daraus positiven Nutzen für das Unternehmen zu ziehen. Wichtig ist es in beiden Fällen zunächst die IST-Situation zu kennen und zu analysieren. Auf dieser Basis können dann kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen entwickelt werden, die einen positiven Effekt in der Realität bewirken.

Beispiele für erste Ansatzpunkte sind der Wechsel zu Ökostrom, die Umgestaltung des Fuhrparks auf kleinere und alternative Antriebe, eine Risikoanalyse der Lieferkette auf starke wirtschaftliche Abhängigkeiten, die Entwicklung und Kommunikation von sozialen Beschaffungskriterien – oder aber die Teilnahme an themenbezogenen Corporate Volunteering Aktionen, wie z.B. Baumpflanzungen.

Das Team der LIHH bei der Baumpflanzaktion 2019

Kontakt
Max Brandt
Klimapatenschaft GmbH
Büro Hamburg
Kleine Johannisstraße 9
20457 Hamburg

Mobil: +49 (0) 177 / 822 72 37
E-Mail: mb@klimapatenschaft.de

 

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