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Unter dem Titel „Hansa Green“ setzte sich Ende Februar 2020 beim Logistik-Barcamp „open.innovation“ ein Team mit VertreterInnen von IBM, CGI, LHIND und Divis durch. Zusammen mit den „Innovation Natives“ wurde die Idee jetzt in einem virtuellen Design Sprint weiter verfeinert.

Im Juli arbeitete das Team in insgesamt sechs Sessions daran insbesondere den einzelnen Stakeholdern, also Logistikern, Konsumenten und Händlern Mehrwerte zu bescheren. Nach Problemaufriss und Lösungs-Brainstorming ging es dann in die erste Auswahl der Prototypen. Diese wurde nach Interviews mit Beschäftigten von DHL, Hermes und der Otto GmbH weiter verfeinert. Konkret geht es um ein Nachhaltigkeitsprofil mit Angaben zu Lieferpräferenzen (Geschwindigkeit, Ort, Zeit) und Informationen zur Nachhaltigkeit einzelner Sendungen. 

Mit „Green Credits“ wurde nun ein Rahmen entwickelt, der das Zusammenspiel von Logistik und Handel dauerhaft in der nachhaltigen Dimension verorten kann. Konsumenten bekommen durch „Green Credits“ ein Tool an die Hand, ihr Bestellverhalten nach ökologischen Gesichtspunkten zu analysieren und zu optimieren. Handelsunternehmen bekommen über eine API direkten Zugang zu den Nachhaltigkeitspräferenzen einer wachsenden und solventen Zielgruppe. Darüber hinaus gibt „Green Credits“ Logistikern weitere Hebel für Optimierungen und Retourenvermeidung an die Hand.

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