lock

Logistik-Innovationsdatenbank LINDA

Informationen zu aktuellen Förderprogrammen im Logistik- und Innovationsumfeld

LINDA – Die Logistik-Innovationsdatenbank ist ein Service der Logistik-Initiative Hamburg. LINDA gibt einen Überblick über aktuelle Förderprogramme im Logistik- und Innovationsumfeld auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene.

Sie sind sich unsicher, ob Ihre Innovationsidee förderfähig ist, ob es ein passendes Förderprogramm gibt oder wie Sie vorgehen sollen? Sie haben ein Förderprogramm gefunden, das zu Ihnen passt, aber haben Fragen dazu? Als Mitglied der Logistik-Initiative Hamburg unterstützen wir Sie gern bei der Recherche von Förderprogrammen – die Erstberatung ist für Mitglieder sogar kostenfrei! Sprechen Sie uns also gern direkt an.

Weitere Informationen zu unserem Fördermittelberatungsangebot finden Sie hier.

Regionale Förderprogramme (Hamburg)

Wer wird gefördert?
Unternehmen aller Größen mit Betriebsstätte in Hamburg aus allen Branchen und Technologien sowie mit diesen kooperierenden Hochschulen / Forschungseinrichtungen.

Was wird gefördert?
Innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte (FuE), die neuen oder wesentlich verbesserten Produkte, Verfahren und Dienstleistungen zum Ziel haben. Einzelbetriebliche FuE-Projekte sowie FuE-Kooperationsprojekte von mehreren Unternehmen oder mit Hochschulen / Forschungseinrichtungen. Technologie- und Wissenstransfer zwischen Unternehmen und Hochschulen oder Forschungseinrichtungen (PROFI Transfer). Förderfähige Kostenarten sind: Personal- und Sachkosten, Kosten für Patente, Fremdleistungen.

Förderkonditionen
Zuschüsse bis 500.000 € bei Einzelprojekten und 1 Mio. € bei Kooperationsprojekten. Die Höhe der Förderquote orientiert sich nach Größe des Unternehmens und Art des Vorhabens. Für Unternehmen liegt sie in der Regel zwischen 25 % und 55 %. Hochschulen / Forschungseinrichtungen werden mit einer Förderquote von bis zu 100 % gefördert. Ihr Anteil an den gesamten Projektkosten muss mindestens 10 % betragen und sollte nicht über 40 % liegen.

Was ist noch zu beachten?
Erstberatung: Nehmen Sie Kontakt mit der Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB) auf. Reichen Sie eine Projektskizze ein. Das weitere Vorhaben wird in einem persönlichen Gespräch erörtert.

Antragstellung: Reichen Sie Ihren Antrag ein – Hilfe bei der Erstellung erhalten Sie durch die IFB. Die IFB holt anschlißend ein wissenschaftliches Fachgutachten zu Ihrem Vorhaben ein. Die IFB-Vergabekommission für Innovation entscheidet über die Förderung.

Förderung: Sie erhalten den Bewilligungsbescheid und beginnen mit Ihrem Vorhaben. Sie erstellen Zwischenberichte und rufen Ihre Mittel ab. Bei Beratungsbedarf während der Projektumsetzung steht Ihnen die IFB beratend zur Seite. Nach Abschluss des Vorhabens erstellen Sie einen Verwendungsnachweis.

Aktuelle Förderaufrufe:
Es ist jederzeit möglich, eine Projektskizze einzureichen bzw. einen Antrag zu stellen. Vor Bewilligung darf noch nicht mit dem Projekt begonnen worden sein. 

Für weitere Informationen klicken Sie hier

Wer wird gefördert?
Unternehmen mit Betriebsstätte in Hamburg – bevorzugt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) – die gemeinsam mit einer Hamburger Hochschule oder Forschungseinrichtung einen Antrag stellen. Hamburger Hochschulen und Forschungseinrichtungen, wenn sie Kooperationspartner eines antragstellenden Unternehmens sind. Alle Branchen und Technologiefelder.

Was wird gefördert? 
Innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte (FuE), die neuen oder wesentlich verbesserte Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen zum Ziel haben. Verbundprojekte von Unternehmen in Zusammenarbeit mit Hochschulen / Forschungseinrichtungen. Förderfähige Kostenarten sind: Personal- und Sachkosten, Kosten für Patente, Fremdleistungen.

Förderkonditionen
Fördervolumen: bis zu 1 Mio. € (in Ausnahmefällen bis zu 2 Mio. €). Die Höhe der Förderquote orientiert sich nach Größe des Unternehmens und Art des Vorhabens und liegt zwischen 25 % und 70 %. Die Förderquote für die kooperierende Hochschulen bzw. Forschungseinrichtungen liegt bei 100 %. Ihr Anteil an den gesamten Projektkosten soll 25 % nicht unterschreiten und darf nicht über 50 % liegen.

Was ist noch zu beachten?
Erstberatung: Nehmen Sie Kontakt mit der Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB) auf. Reichen Sie eine Projektskizze ein. Das weitere Vorhaben wird in einem persönlichen Gespräch erörtert.

Antragstellung: Reichen Sie Ihren Antrag ein – Hilfe bei der Erstellung erhalten Sie durch die IFB. Die IFB holt anschlißend ein wissenschaftliches Fachgutachten zu Ihrem Vorhaben ein. Die IFB-Vergabekommission für Innovation entscheidet über die Förderung.

Förderung: Sie erhalten den Bewilligungsbescheid und beginnen mit Ihrem Vorhaben. Sie erstellen Zwischenberichte und rufen Ihre Mittel ab. Bei Beratungsbedarf während der Projektumsetzung steht Ihnen die IFB beratend zur Seite. Nach Abschluss des Vorhabens erstellen Sie einen Verwendungsnachweis.

Aktuelle Förderaufrufe:
Es ist jederzeit möglich, eine Projektskizze einzureichen bzw. einen Antrag zu stellen. Vor Bewilligung darf noch nicht mit dem Projekt begonnen worden sein. Die Förderung wird kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Für weitere Informationen klicken Sie hier.

Nationale Förderprogramme

Wer wird gefördert?
Klein- und Mittelständige Unternehmen (KMU), Hochschulen, universitäre wie auch außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Verbände, Vereine und sonstige Organisationen mit Forschungs- und Entwicklungsinteresse (FuE) sowie Unternehmen, die die KMU-Kriterien nicht erfüllen, können gefördert werden. Unter bestimmten Voraussetzungen werden auch junge Unternehmen (Start-Ups) gefördert.

Was wird gefördert?
Gefördert werden innovative FuE-Vorhaben, die einen signifikanten Neuheitsgrad gegenüber dem für die Lösungskonzepte relevanten aktuellen internationalen Stand der Wissenschaft und Technik im Bereich von KI-Methoden ansetzen.

Förderkonditionen
Bei Vorhaben liegt der förderfähige Anteil von KMUs bei höchstens 50% der zuwendungsfähigen Kosten. Junge Unternehmen, deren Gründung zum Zeitpunkt des geplanten Projektbeginns weniger als drei Jahre zurückliegen werden mit maximal 100.000€ gefördert. In Einzelfällen kann die Förderquote bis zu 75% betragen. Unternehmen, die die KMU-Kriterien nicht erfüllen werden zu maximal 35% gefördert. Hochschulen, universitäre wie auch außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Verbände, Vereine und sonstige Organisationen mit FuE-Interesse werden individuell bis zu 100% gefördert.  

Was ist noch zu beachten?
Bei diesem Förderprogramm kommt ein zweistufiges Antragsverfahren zum Tragen. Vorhaben sind nur förderfähig, wenn das Vorhaben durch ein KMU initiiert wurde und dieses einen signifikanten Anteil der Forschungsleistung erbringt - Vorhaben einzelner KMUs sind ebenfalls förderfähig. 

Diese Förderrichtlinie ist bis zum 30. Juni 2021 gültig.

Aktuelle Förderaufrufe:
Es ist jederzeit möglich, eine Projektskizze einzureichen bzw. einen Antrag zu stellen. Die nächsten Bewertungsstichtage für die Projektskizzen sind am 15. Oktober 2020, am 15. April 2021 und am 15. Oktober 2021.

Für weitere Informationen klicken Sie hier

Wer wird gefördert?
Das ZIM zielt auf mittelstandsgerechte Rahmenbedingungen und ist auf die Bedürfnisse von kleinen und mittelständischen Unternehmen ausgerichtet. Deutsche Unternehmen können Forschung und Entwicklung als Einzelprojekte durchführen oder als Kooperationsprojekte mit Forschungseinrichtungen oder anderen Unternehmen. Darüber hinaus werden das Management und die Organisation von innovativen Unternehmensnetzwerken gefördert. Sowohl bei Kooperationsprojekten als auch bei Netzwerken unterstützt das ZIM auch internationale Partnerschaften.

Was wird gefördert?
Anspruchsvolle Forschungs- und Entwicklungsprojekte (FuE), die zu neuen Produkten, technischen Dienstleistungen oder besseren Produktionsverfahren führen. Wesentlich für eine Bewilligung sind der technologische Innovationsgehalt sowie gute Marktchancen der geförderten FuE-Projekte. 

Förderkonditionen
Die Förderung ist von der Größe des Unternehmens, der Region in der das Unternehmen ansässig ist und der Art des Projektes abhängig. Einzelprojekte werden mit 35 - 45% (Kosten bis zu 550.000 Euro), Kooperationsprojekte mit 40 - 55% (Kosten bis zu 450.000 Euro je Unternehmen) und Kooperationsprojekte mit ausländischen Partnern 50 - 60% gefördert. Für kooperirende Forschungseinrichtungen liegt der Höchstbetrag bei 220.000 Euro.

Bei Kooperationsprojekten ist die Zuwendungshöhe für das Gesamtprojekt auf maximal 2.300.000 Euro begrenzt. Die maximale Fördersumme wird bei internationalen Forschungsnetzwerken auf 520.000 Euro festgelegt. ZIM Innovationsnetzwerke werden mit maximal 420.000 Euro gefördert. 

Was ist noch zu beachten?
Die Richtlinie gilt vorbehaltlich bis zum 31. Dezember 2024. Anträge können nur auf amtlichem Vordruck oder mit gleichen Informationen mittels elektronischer Medien, die mit einer rechtsverbindlichen Unterschrift versehen sind, bei den unter www.zim.de genannten Stellen laufend gestellt werden. 

Aktuelle Förderaufrufe:
Es ist jederzeit möglich, eine Projektskizze einzureichen bzw. einen Antrag zu stellen. 

Für weitere Informationen klicken Sie hier.

Internationale Förderprogramme

Wer wird gefördert?
Förderfähig sind natürliche und juristische Rechtspersonen aus allen EU-Mitgliedstaaten sowie die dem Rahmenprogramm assoziierten Staaten. Darüber hinaus werden Partner aus den Entwicklungsländern und den Ländern der Erweiterungs- und Nachbarschaftspolitik finanziell gefördert. 

Was wird gefördert?
Das EU-Rahmenprogramm Horizon 2020 hat zahlreiche Themenbereiche veröffentlicht zu denen Förderungen beantragt werden können. Ein Beispiel ist das digitale Tool und künstliche Intelligenz (KI) zur Verbesserung der Überwachung und Pflege bei hohen Technologiebereitschaftsstufen (TRL).

Förderkonditionen
In Horizont 2020 ist eine einheitliche Förderquote von 100 % je Projekt vorgesehen. Lediglich bei Innovationsmaßnahmen sowie bei Maßnahmen der Kofinanzierung von Programmen ist eine Förderquote von 70 % geplant. Davon ausgenommen sind gemeinnützige Einrichtungen. Diese sollen auch bei Innovationsmaßnahmen mit einer Förderquote von 100 % unterstützt werden.

Was ist noch zu beachten?
Bei diesem Förderprogramm kommen ein- sowie zweistufige Antragsverfahren zum Tragen. Bei offenen Aufrufen mit mehreren Einreichungsfristen können Anträge während der Gesamtdauer der Ausschreibung (bis zum finalen Stichtag) an die Europäische Kommission übermittelt werden. Vertragspartner der Europäischen Kommission bei Vorhaben in Horizont 2020 ist in der Regel die Einrichtung (z. B. Universität, Hochschule, Forschungsinstitut oder Unternehmen). 

Anträge auf Projektförderung können nur im Rahmen einer offenen Ausschreibung eingereicht werden. Eine Übersicht über alle Aufrufe bietet das elektronische „Teilnehmerportal“ (Funding & Tender Portal).

Diese Förderrichtlinie ist bis 2020 gültig und wird von der Förderrichtlinie "Horizon Europe" ab 2021 abgelöst.

Aktuelle Förderaufrufe:
Das EU-Rahmenprogramm Horizon 2020 hat zahlreiche Themenbereiche veröffentlicht zu denen Förderungen beantragt werden können. Ein Beispiel ist das digitale Tool und künstliche Intelligenz (KI) zur Verbesserung der Überwachung und Pflege bei hohen Technologiebereitschaftsstufen (TRL).

Für weitere Informationen klicken Sie hier

Wer wird gefördert?
Es können sich ein oder mehrere Projektpartner auf Förderaufrufe aus dieser Förderrichtlinie bewerben. Bei den Antragstellern kann es sich um alle privaten sowie staatlichen Unternehmen handeln. 

Was wird gefördert?
Es werden Vorhaben gefördert, welche dazu beitragen, den freien Verkehr von Personen, Waren, Kapital und Dienstleistungen zu verbessern. Die transeuropäischen Netze sollten grenzüberschreitende Verbindungen erleichtern, einen größeren wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt fördern und zu einer wettbewerbsfähigeren sozialen Marktwirtschaft und zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen.

Förderkonditionen
Investitionsvorhaben im Verkehrsbreich werden mit bis zu 20% und Studien mit bis zu 50% der Kosten gefördert. Die Förderkonditionen sind im Detail von den einzelnen Förderaufrufen abhängig.

Was ist noch zu beachten?
Bei dem Antragsverfahren handelt es sich um ein einstufiges Antragsverfahren. Sowohl öffentliche als auch private Unternehmen sind nur dann antragsberechtigt, wenn sie die Zustimmung des Mitgliedstaates erhalten, in dessen Land sie das Projekt durchführen. Das bedeutet, dass das BMVI die Anträge vorab prüfen und bestätigten muss, damit diese in das Bewerbungsverfahren einbezogen werden können.

Aktuelle Förderaufrufe:
Die aktuellen CEF Transport Förderaufrufe finden Sie hier